Mehr Frauen ins Bürgermeisteramt!

Nur jede zehnte Kommune wird von einer Frau geführt. Eine Quote, die uns Frauen nicht zufriedenstellen kann. Am Weltfrauentag – und nicht nur da – sollten wir uns Gedanken machen, wie man (und frau) das ändern kann. Denn „die Hälfte der Welt sollte uns gehören“.

Doppelbelastung durch Familie und Beruf wie auch mangelndes Selbstvertrauen sind zwei von vielen Gründen, die dazu führen, dass sich weniger Frauen für Führungsämter bewerben. Richtig ist aber auch, dass tradierte Rollenbilder in Parteien und Gesellschaft dazu führen, dass Frauen bei gleicher Qualifikation schlechtere Chancen haben, Bürgermeisterin zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bundesregierung beauftragte Untersuchung.

Altkreis Halle: von Top zu Flop?

Mit Anne Rodenbrock-Wesselmann in Halle und Marion Weike in Werther werden zurzeit zwei von fünf Bürgermeisterämtern im Altkreis Halle von Frauen bekleidet. 40 % ist eine stolze Quote! Doch mit diesem hohen Frauenanteil wird es bald wieder vorbei sein, denn in Werther treten drei Männer als Kandidaten für das Bürgermeisteramt an. Lediglich die Bürgerinnen und Bürger von Halle können bei der nächsten Wahl die Fahne der Frauen im Altkreis noch hochhalten und verhindern, dass die Quote im Altkreis von 40% auf 0% sinkt.

Frau zu sein allein reicht nicht!

„Frau sein allein reicht nicht!“ Werden nun viele Skeptiker sagen und das ist natürlich richtig. Aber Mann sein sollte eben auch nicht reichen. Fakt ist, dass unser politisches System in 90% der Fälle Männer auf den Bürgermeisterstuhl spült. Wer mag da behaupten, das läge nur an der mangelnden Qualifikation der Frauen?

Frauen müssen sich für ihre Rechte engagieren!

Und noch besser wäre es natürlich, wenn sich auch die Männer für die Rechte der Frauen einsetzen würden…

 

 

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